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Jetzt auf unserer Homepage: "blind-sehbehindert" Beiheft digital 2020

18.05.2020 - Zusammenfassung des Forschungsprojekts "Zukunft der Brailleschrift" (ZuBra): Schriftsprachkompetenzen von Brailleleserinnen und Braillelesern - Wirksamkeit pädagogischer Angebote (2015 - 2018) Weiterlesen »

Ausschreibung: Texte für das Themenheft der blind-sehbehindert 4-2020

11.05.2020 - Ausschreibung: Texte für ein Themenheft der blind-sehbehindert 4-2020
Titel: Beratung- und Unterstützung sowie Unterricht auf Distanz im Aufgabengebiet der Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung

 
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben dazu geführt, dass sich in den Schulen allgemein innerhalb kürzester Zeit eine digitale Revolution vollzogen hat, um Lernen auf Distanz zu ermöglichen. Unterricht sowie Beratung & Unterstützung auf Distanz beziehen sich natürlich auf die Gestaltung der Teilhabe für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung an synchronen und asynchron angebotenen digitalen Bildungsangeboten. Sie müssen daher auch in dieser Situation alle Beteiligten (die weiteren im Prozess einbezogenen (pädagogischen) Professionen sowie das persönliche Umfeld im Elternhaus oder am externen Lernort) berücksichtigen.
Neben den veränderten Bildungsprozessen gilt es, die Veränderung der Zugänge zu den sozialen und emotionalen Bedürfnissen der im Lernprozess Beteiligten zu reflektieren und diesen gerecht zu werden. Dabei spielt wiederum die Einbindung des häuslichen Umfelds eine wesentliche Rolle sowie auch die räumlichen, technischen und zeitlichen Ressourcen aller im Bildungsprozess Beteiligten. Letztendlich stellt sich für die gesamte Breite der im Spezifischen Curriculum zusammengetragenen Ebenen und Bereiche die Frage, wie die blinden- und sehbehindertenpädagogische Spezifik in Diagnostik und Intervention innerhalb dieser konkreten Rahmenbedingungen zum Tragen kommen kann resp. gekommen ist.
Die aktuellen Maßnahmen bauen auf den Erfahrungen aus den bislang angewandten Formen der digitalen und analogen Kommunikation auf Distanz auf. Diese werden ständig überprüft und situativ verfeinert und es entwickeln sich viele neue kreative Lösungen. Letztendlich bleibt jedoch ein Unterschied zwischen einem strukturiert geplanten, durchgeführten und evaluierten digitalen Angebot in Bildung, Beratung und Unterstützung und dem aktuellen – wie es amerikanische Kolleginnen und Kollegen (*) benennen - Emergency Remote Teaching.
Wir möchten das Heft 4-2020 als eine erste Plattform des Austausches über Erfahrungen in der Unterrichtung, der Beratung und Unterstützung von Lernenden mit Beeinträchtigung des Sehens und Blindheit in unterschiedlichen Bundesländern, in verschiedenen Phasen der Bildungsbiografie und mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren gestalten.
Hierbei ist für das Themenheft die Prämisse zuerst „best practice“ zusammen zu tragen und darüber hinaus aber auch offene Fragen und Problemstellungen zu sammeln und mögliche Lösungen und Antworten zu diskutieren. Auch Ideen zur Verstetigung von digitalen Kommunikationsstrukturen können und sollen dargestellt werden. Es sind alle Beteiligten im Spektrum der Erstberatung, Frühförderung, schulische Bildung in allen Schulstufen und an allen Lernorten, Ausbildung, Rehabilitation etc. sowie alle Gruppen der in diese Prozesse eingebundenen aufgefordert, dieses Vorhaben durch ihre Ideen und Berichte mit Leben zu füllen.
Die Beiträge können im – für die „blind-sehbehindert“ – bewährten Spektrum von wissenschaftlichen Beiträgen und reflektierten Berichten aus dem Handlungsfeld platziert sein. Sollten die eingereichten Beiträge für das Heft 4-2020 den Rahmen sprengen, werden die Redaktion und der Fachbeirat über die Einbindung in die folgenden Hefte und/oder eine digitale Veröffentlichung auf der VBS-Homepage entscheiden. Es werden also alle Beiträge zum Erfahrungsaustausch innerhalb des Faches beitragen.
 
Formale Angaben
- Textlänge ca. 4 Seiten inklusive Fotos und Angabe der Autorenschaft mit (Mail-)Adresse und wenn möglich Foto
- Formatierungshinweis: Schrifttyp Arial; Schrifthöhe 12 Pkt.; 1,15 zeilig
 
- Eingabeschluss 1. September 2020
 
(* vgl. u. a.
https://er.educause.edu/articles/2020/3/the-difference-between-emergency-remote-teaching-and-online-learning
https://www.edweek.org/ew/articles/2020/03/30/this-is-emergency-remote-teaching-not-just.html
 
Für Rückfragen steht das Redaktionsteam der blind-sehbehindert gerne zur Verfügung.
Mit freundlichem Gruß,
für die Redaktion
Dr. Franz-Josef Beck
E-Mail: franz-josef.beck@vbs.eu
 

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Kongressverlegung auf 2021 - Stornierung der Hotelzimmer für 2020

12.04.2020 - Das bereitgestellte Abrufkontingent der Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH wird automatisch und kostenfrei storniert. Die bereits gemeldeten Gäste erhalten keine einzelnen Stornobestätigungen. Sofern Sie selbst in den Hotels gebucht haben, müssen Sie direkt und baldmöglichst im jeweiligen Hotel stornieren. Wer seine Planung/Buchung dennoch aufrecht erhalten möchte, den unterstützen wir und das Kongressbüro der blista gern bei der Wahl eines Hotels in Marburg.

VBS Kongress 2020 abgesagt und verlegt auf 02. - 06.08.2021

09.04.2020 - VBS-Kongress 2020 abgesagt „Die Entscheidung haben wir mit vielen Beteiligten, Verantwortlichen und dann mit schwerem Herzen getroffen“, sagt der Vorsitzende des Verbands für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik (VBS), Dieter Feser. Der VBS hat die Entwicklung in den letzten Tagen intensiv verfolgt und täglich neu bewertet. Die gründliche Prüfung der aktuellen Lage zur Ausbreitung des Corona-Virus, die Einschätzung der Risiken von Veranstaltungen und die Berücksichtigung der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden lassen nur den einen Schluss zu, dass aus Verantwortung für die Gesundheit der Kongressteilnehmer*innen der VBS Kongress 2020 abgesagt werden muss. Der VBS bedauert die Absage insbesondere mit Blick auf die vielen Vorbereitungen des Gastgebers Deutsche Blindenstudienanstalt Marburg e.V. (blista). „Der VBS-Kongress lebt vom lebendig-fachlichen Austausch der Teilnehmenden – auch wenn es bis August noch lange hin ist, wird uns der Corona-Virus mit seinen Risiken und Beschränkungen lange begleiten und daher ist es auch absehbar, dass der Kongress erheblich dadurch eingeschränkt wird“, so Claus Duncker, Vorstand der blista. Fachlicher Austausch, Miteinander, Workshops und Begegnungen – dies sind die besonderen Momente eines jeden VBS-Kongresses, der alle vier Jahre stattfindet und an denen bislang mehr als 600 Personen jeweils teilnahmen – dies ist aktuell nicht vorstellbar. Daher haben VBS und blista nun beschlossen, den VBS-Kongress für 2020 abzusagen und ihn auf 02. – 06.08.2021 zu verlegen. Weitere Informationen folgen unter www.vbs.eu und über den VBS-Newsletter, den Sie über die Homepage abonnieren können. Weiterlesen »

Neu Satzung

13.01.2017 - Die auf der Delegiertenversammlung 2016 in Graz beschlossene neue Satzung des VBS e.V. ist jetzt rechtskräftig und auf der Homepage (hier zu finden).... Weiterlesen »

DVBS Mentoring-Projekt – Austausch, Vernetzung, Selbstmarketing

03.11.2016 - Angebot für sehgeschädigte Auszubildende und Studierende aus ganz Deutschland Weiterlesen »

Vorstand für 2016 - 2020 gewählt

04.08.2016 - Gerade erfolgte die Neuwahl des VBS-Vorstands durch die Delegiertenversammlung. Wieder gewählt wurden Dieter Feser als 1. Vorsitzender, Patrick Temmesfeld als Schriftführer und Klaus Wißmann als Schatzmeister. Gudrun Lemke-Werner trat wegen anstehender Pensionierung nicht mehr an. Als ihre Nachfolgerin wurde Heike Sandrock als stellvertretende Vorsitzende gewählt.

Bundesteilhabegesetz

02.08.2016 - Gemeinsame Stellungnahme des BDH, der dgs, des VBS und des vds zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen - Bundesteilhabegesetz (BTHG) Weiterlesen »

Das "Spezifische Curriculum"

14.07.2016 - Das "Spezifische Curriculum" - jetzt als Buch! Weiterlesen »

Der erleichterte Zugang blinder oder sehbehinderter Schülerinnen und Schüler zu den Inhalten von Unterrichtswerken

30.01.2016 - Einen großen Stellenwert bei den Lehr- und Lernmitteln nehmen die gedruckten Lehrbücher ein. Zunehmend kommen digitale Ausgaben hinzu. Die gesellschaftlichen Veränderungen und der wissenschaftlich-technische Fortschritt führen zu immer kürzeren Zyklen der Anpassung von Lehrbüchern. Im Bereich der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik gab es immer die Bestrebung auch für Kinder und Jugendliche mit visuellen Einschränkungen Lehrbücher und andere Druckwerke zu nutzen. Das setzt eine Adaption der Lehrbücher voraus, um dem Sehvermögen der Betroffenen gerecht zu werden. Weiterlesen »