Sitzung Landesvorstand 03/2018

VBS Landesvorstand HessenProtokoll zur Sitzung am 13.03.2018
Ort: Ockstadt bei Friedberg              Zeit: 17 - 19 Uhr
Anwesende: M. Biber, B. Hesse, M. Kiekenap., A. Merget-Gilles., A. Stempel, K. Streffing,
G. Troost
 
TOP 1        Kongress in Marburg, Anfang August 2020A. Merget-Gilles berichtet über den Kongressausschuss am 4.12. Das Programm wird voraussichtlich im Februar 2020 fertig sein. Es ist wieder als Unterstützung des Landesverbandes ein Zuschuss an die TN geplant. Von einem Angebot an einem externen Tagungs- bzw. Veranstaltungsort wie Friedberg wird abgesehen, da dies zeitlich eine Überforderung für die TN darstelle.
Der Landesverband fragt K. Dunker an, ob Unterstützung gewünscht ist. Evtl. sollen sich im Kongressbüro alle Landesverbände vorstellen.
TOP 2        Fachkräfte für O&M/LPFA. Merget-Gilles ist mit dem HKM im Gespräch, um für O&M-/LPF-Kräfte eine Einstellungsmöglichkeit an Schulen in der Entgeltgruppe 9 zu erreichen (Stufe oberhalb der Ebene Erzieher/-innen im Schuldienst). Es besteht keine staatliche Anerkennung. Eine generelle Lösung gibt es noch nicht.
Nach der neuen Ausbildungsverordnung zur O&M- und LPF-Kraft soll die Ausbildung auf 1 Jahr verkürzt und ein entsprechender Schwerpunkt gewählt werden.
Ziel ist es, mehr Menschen für die Ausbildung zu gewinnen, ein Praktikum an abgebenden Einrichtungen zu ermöglichen. Stellungnahme der üBFZs zur Notwendigkeit von O&M-/LPF-Trainern ist sinnvoll.
TOP 3        Mitgliederversammlung/Landestag 2018 oder Anfang ‘19Als möglicher Referent wird C. Henriksen zu den dem Thema Vor- und Nachteile Schulassistenz vorgeschlagen (Vortrag auf VBS-Tagung Inklusion) à A. Merget-Gilles fragt an.
In dem Kontext berichtet A. Merget-Gilles über die Möglichkeit von Poollösungen für den Einsatz von Schulassistenzen an Schulen und nennt als Beispiel eine FöS im Wetteraukreis.
Als Ort für eine Mitgliederversammlung wird Marburg vorgeschlagen.
TOP 4        Mitgliederentwicklung, KassenstandDie aktuellen Mitgliederzahlen für Hessen:
Eintritte 2017: 10
Stand Ende 2017: 157
Austritte 2017: 4
Eintritte 2018: 1
Stand aktuell: 154 Mitglieder
Kassenstand wird von B. Hesse dargelegt.2017“)
TOP 5        Bericht aus den EinrichtungenJPSS Friedberg:
In den nächsten Tagen wird die Stelle des Stellvertretenden Schulleiters endgültig besetzt. Herr Lux wird seine Urkunde in den nächsten Tagen überreicht bekommen.
Die Stelle der 2. Konrektorin / des 2. Konrektors wird in den nächsten Wochen ebenfalls wieder besetzt werden, zunächst kommissarisch.
Die Schulträgerverwaltung ist derzeit aus Personalen Gründen nur eingeschränkt arbeitsfähig.
Zusätzlich zu den rund 300 üBFZ Schülern sind rund 120 Diagnostik-Anfragen im üBFZ eingetroffen.
Die Dauer-Wohnheim-Plätze werden von 12 auf 18 zum Sommer 2018 erhöht. Dies bringt erhebliche Umzug-Geschehnisse mit sich.
Nach den Osterferien zieht die Interdisziplinäre Frühberatungsstelle in neue Räumlichkeiten auf dem Gelände um.
Sowohl im üBFZ als auch in der iFB und der Förderschule steigen die Kinder bzw. Schülerzahlen an.
Die Johann-Peter-Schäfer-Schule strebt eine Pool-Lösung für Assistenzkräfte (derzeit 29) an. .Die Anzahl der Assistenzkräfte in den Klassen soll reduziert werden, gleichzeitig sollen sie für mehrere Kinder zuständig sein können. Die Anzahl der Anbieter von Assistenzkräften soll reduziert werden.
 
HHS Frankfurt:
Derzeit personelle Veränderungen im Schulleitungsteam. Frau Marquardt ist mit der Schulleitung beauftragt, Frau Hofmann mit der stellvertretenden SL. Dadurch ist aktuell die Stufenleiterstelle der HS unbesetzt und wird voraussichtlich zum Herbst 2018 neu ausgeschreiben. Für die Stufenleitungen der Beratungsstelle und der RS haben Frau Lindenstruth (nach fast 2,5-jähriger kommissarischer Leitung) und Herr Grosch die Urkunden erhalten. In der Schule sind aktuell etwa 80 Schülerinnen und Schüler, vom üBFZ werden etwa 370 SuS betreut. 50 Stunden sind derzeit im üBFZ nicht besetzt. In der Schule sind die fehlenden Lehrerstellen durch Vertretungslehrkräfte abgedeckt.
Ein Eltern-Informationsabend Anfang März zu dem Thema „Wie begleite ich mein blindes/sehbehindertes Kind auf den Weg in die Selbstständigkeit“ ist auf sehr positive Resonanz gestoßen. Der Elternabend wurde durch eine blinde Referentin (Mitarbeiterin beim hessischen Rundfunk) und einem sehbehinderten Referenten (ehemaliger Schüler und Ausbildung im IT-Bereich) sehr gewinnbringend unterstützt.
 
CSS Marburg:
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TOP 6        AG-Leitungen im VBSIn folgenden AG’s werden Leitungen gesucht: AG Schwerstmehrfachbehinderte; AG Religion/Ethik, AG Migration, AG CVI (nächste Tagung in Friedberg 21. - 23. September 2018)
TOP 7        Bericht vom VBS-Verwaltungsrat am 01./02. März in Veitshöchheim- Jeder Landesverband soll einen Fortbildungsbeauftragten wählen. A. Merget-Gilles fragt in Bayern und Hamburg nach, welche konkreten Aufgaben der Fortbildungsbeauftraget hat.
- die AG O&M und LPF haben sich aufgelöst. Die Inhalte sollen in den anderen AG’s und deren Angebote zum Tragen kommen.
- die AG Integration wird in die AG Inklusion im schulischen Kontext umbenannt.
- die AG Mathematik und Naturwissenschaften wird zusammengelegt.
- Möglichkeit Roll ups für den VBS-Landesverband zu bestellen, z.B. mit Standortkarte der Sehbehinderteneinrichtungen und Nennung von durchgängigen Ansprechpartnern; Vorlagen gehen noch raus
- 2019/20 soll neuer Lehrstuhl für die Fachrichtung blind/sehbehindert in Würzburg eingerichtet werden.
- Der Stand und der Bedarf an Blinden- und Sehbehindertenlehrern soll über den VBS ermittelt werden. A. Merget-Gilles bittet über die Schulleitungen um entsprechende Zahlen.
- Anliegen von Selbsthilfegruppen, dass Kurse in Notenschrift angeboten werden.
Es finden bereits regelmäßig Schülerkurse dazu statt, in denen auch der Braillenoteneditor vermittelt wird.
In Hessen gibt es lediglich fünf Lehrkräfte, die die Musiknotenschrift vermitteln. Die Schulen kooperieren mit der AG Musik des VBS und arbeiten gut miteinander zusammen.
- Für den Kongress 2020 sollen vom Landesverband  7 Delegierte gewählt werden.
- Satzungsänderung im Bundes-VBS: zukünftig gibt es eine Doppelspitze.
TOP 8        Pflege der HomepageEs fehlen noch Fotos von einigen Mitgliedern des Vorstandes. Bitte an A. Merget-Gilles schicken. Auch sollen über die Ehrungen von S. Pfeiffer und K. Friedrichs kurze Berichte erscheinen (à A. Stempel interviewt beide, Fotos über G. Troost und AG IT); U. Kalina wird ebenfalls für 25jährige Mitgliedschaft im VBS geehrt.
TOP 9        SonstigesA. Merget-Gilles nimmt im Kultusministerium in Wiesbaden an Gesprächen mit verschiedenen Schulbuchverlagen über digitale Schulbuchgestaltung teil. Daraus werden sich sicherlich Hinweise für den Weg zu barrierefreien Schulbüchern ergeben, die von der Bundesfachkommission im November in Neukloster aufgegriffen werden können.

 
 

Sitzung Landesvorstand 09/2017

VBS Landesvorstand HessenProtokoll zur Sitzung am 12.09.2017
Ort: Hermann-Herzog-Schule Frankfurt                  Zeit: 16 - 18 Uhr
Anwesende: Markus Biber, Marieta Kiekenap, Achim Merget-Gilles, Andrea Stempel, Knut Streffing, Gisela Troost
Entschuldigt: Beate Hesse
 
TOP 1: Berichte aus den hessischen EinrichtungenJPSS Friedberg

JPSS Friedberg:
Die JPSS befindet sich auf „dem Weg zu einer Ganztagsschule mit differenziertem Angebot im Profil 3“. Die ersten Konzepte sollen bis Ende des Jahres beim Schulträger vorgestellt werden. Die Schülerzahlen der Schule liegt konstant bei rd. 175. Der Anteil der Internatsschüler/-innen sank innerhalb von 10 Jahren von 2/3 auf 1/3. Die Personalversorgung hat sich mit Schuljahresbeginn entspannt, da drei Sabbaticals endeten.
Die Schülerzahlen im üBFZ steigen leicht, auf nun 285. Auffallend ist, dass der Anteil der Regelschüler/-innen auf über die Hälfte gewachsen ist.
Die Kinderzahl in der Interdisziplinären Frühberatung steigt leicht an. Die Personalsituation ist angespannt. Die Frühberatungsstelle soll in neue Räumlichkeiten innerhalb der Einrichtung umziehen. Die Maßnahmen sollen bis Ostern 2018 abgeschlossen sein.
Der Nachfragedruck auf die Zentralstelle Friedberg nach PDF-Dateien der Schulbücher ist unvermindert sehr hoch und nur mit großer Anstrengung zu bewältigen. Serverprobleme konnten durch Neubeschaffung behoben werden.
Achim Merget-Gilles wurde zum Schulleiter der Johann-Peter-Schäfer-Schule ernannt. Die Stelle der Stellvertretenden Schulleitung wurde ausgeschrieben. Im September 2017 soll eine Beauftragung mit der Wahrnehmung der entsprechenden Aufgaben erfolgen.
 
CSS Marburg:
CSS nimmt ab sofort SuS ohne Seheinschränkung auf. Dieses Angebot bezieht sich auf alle Klassenstufen.
Die Montessorischule, die sich seit 4 Jahren auf dem blista-Campus befindet, ist in die Trägerschaft der blista übergegangen. Es handelt sich hier um eine 6-jährige Grundschule – ohne ausgewiesenen Förderschwerpunkt. SuS mit Förderschwerpunkt Sehen können aufgenommen werden. Geplant ist, die Montessorischule durch eine Sekundarstufe 1 zu erweitern, was SuS die Möglichkeit eröffnen soll, nach Erreichen des Realschulabschlusses auf die CSS zu wechseln und dort bis zum Abitur beschult zu werden.

HHS Frankfurt:
Neue Schulleitung: Frau Tanja Marquardt (davor Konrektorin), kommissarische Schulleiterin: Bettina Hofmann (noch Hauptschulstufenleitung), nach wie vor sehr dünne Personaldecke, viele Lehrer bzw. aus anderen beruflichen Sparten, die nicht blind/sehbehindert studiert haben. Nach wie vor viele Schüler, die einen Förderbedarf im emotionalen-sozialen Bereich haben (Zuweisung übers Schulamt).
Schulneubau hat begonnen! Voraussichtliche Fertigstellung erst 2021.

HSS Homberg/Efze:
keine Informationen
 
TOP 2: Protokoll vom 24.04.2017
Ohne Änderungsvorschläge angenommen. Für die Zukunft schicken die Einrichtungen Aktuelles fürs Protokoll (max. 10-Zeiler) an die Schriftführerin.
 
TOP 3: Anstellung von Reha-/O&M-Lehrkräften an der Förderschule Sehen
Achim Merget-Gilles berichtet, es von der Seite des Schulamtes Unterstützung gibt, Rehalehrer an Förderschulen Sehen einzustellen und nach Entgeltgruppe 9 zu bezahlen.
Da viele Rehalehrer in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, zeichnet sich ein Notstand in diesem Bereich ab. Evtl. werden in Friedberg Erzieher aus dem Heimbereich in die Ausbildung geschickt. Die Finanzierung der Weiterbildung ist noch offen.
Erlasse des Schulamts Friedberg, dass Sozialpädagogen in GE-Schulen und bei emotional-soz. Förderbedarf eingesetzt werden können.
 
TOP 4: VBS-Kongress Marburg 2020
Der VBS-Kongress findet vom 3. - 7.8. 2020 (vorletzte Woche der hessischen Sommerferien) in Marburg statt. Veranstalter ist die Blista. Friedberg plant ein externes Angebot zum GE-Bereich machen und interessierte Teilnehmer mit Bussen nach Friedberg fahren. Zeitlicher Rahmen 12 - 18 Uhr, das wären etwa 4 Stunden Programm vor Ort.
Es wird von den Anwesenden angesprochen, dass dies eigentlich kein Angebot des VBS Hessen ist, sondern der JPSS.
Überlegungen auch den Neubau der HHS in Frankfurt mit einzubeziehen, scheitern voraussichtlich daran, dass die neue Schule erst 2021 fertig sein wird.
Es bleibt offen, ob und wie sich der Landesverband konkret beim Kongress mit einbringt.
 
TOP 5: Verschiedenes:
- Umsetzung des neuen Teilhabegesetzes:
In den Ländern muss geklärt werden, welche Behörden dafür zuständig sein sollen, die neuen Leistungen zu gewähren und umzusetzen und wer weiterhin die Eingliederungshilfe gewährt. Die Zuständigkeit des LWV steht hierbei in der Diskussion. Dies würde die Unterbringung in den Internaten betreffen.
- Die geringe Stundenzuweisung von nur 4,9 Stunden für die inklusive Beschulung (entspricht der Grundunterrichtsversorgung an Förderschulen) von blinden Schülerinnen und Schülern wird kritisch diskutiert.
- Im Dezember soll eine neue VOSB (Verordnung über Unterricht, Erziehung und sonderpädagogische Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen) herauskommen, in der evtl. Informationen zu der Stundenzuweisung stehen.
 
Protokoll:       Andrea Stempel
 
Informeller Ausklang der Landesverbandsitzung in einem nahegelegenen Restaurant mit dem ehemaligen Landesvorstandsmitglied Susanne Pfeiffer und dem Überreichen der silbernen Ehrennadel und Urkunde des VBS für die langjährige Mitarbeit.